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ist eine Aktion Dönberger Bürgerinnen und Bürger mit Unterstützung der katholischen Kirchengemeinde St. Maria Hilf und der evangelischen Kirchengemeinde Wuppertal-Dönberg. |
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Unser Leitmotto: Es gibt nur Gewinner |
1. |
Die Aktion verfolgt humanitäre Ziele |
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Bevölkerung in und um das kroatische Krapina bzw. Petrovsko hat sich vom
Bürgerkrieg noch immer nicht erholt. Auch im bulgarischen Burgas leiden
viele Menschen,vor allem diejenigen, die keine Lobby haben, nämlich
behinderte Kinder. Die Aktion hilft somit, akute Not zu lindern. |
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| Ärzte, Krankenschwestern und Priester versuchen, im eigenen Land zu helfen. Ihnen gibt die Aktion "Dönberg hilft Krapina und Burgas" Rückenwind. Sie werden ermutigt, weiter zu machen. | |
2. |
Die Aktion hilft, Kontakte zu knüpfen |
| Der Wuppertaler Stadtteil Dönberg hat viele Neubürger. Die Veranstaltungsreihe "Kultur und Kneipe" ist Motor und somit fester Bestandteil der Aktion "Dönberg hilft Krapina und Burgas". Sie dient im Stadtteil ein Mal pro Monat als Treffpunkt, in dem Kontakte geknüpft und gepflegt werden. Immerhin gab es seit 1995 bereits über 60 Abende mit durchschnittlich 110 Besucherinnen und Besuchern. | |
Die Aktion möchte die "Einbahnstraße der Hilfe" für Gegenverkehr frei machen. Daher steht auch der Aspekt "Begegnung" mit Kroatien und Bulgarien immer mehr im Vordergrund. Höhepunkte bisher: 75 Menschen aus Krapina besuchen den Dönberg und singen, musizieren und tanzen vor einem begeisterten Publikum. Der Clou: Sie alle wohnen an diesem Wochenende bei Dönberger Familien. Zudem gibt es gute persönliche Kontakte nach Krapina und nach Burgas. Als Beispiel sei hier die Osterfahrt 2007 nach Krapina genannt. Die große Sommerfahrt 2004 des Wuppertaler Pfadfinderstamms „Graf Luckner“, der auch auf dem Dönberg aktive Jugendarbeit betreibt, hat seinen Abschluss in Petrovsko gefunden. Die Gruppe hat die örtliche Pfadfinderschaft getroffen und eine Hilfslieferung für beide Arztpraxen übergeben. |
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3. |
Die Aktion bietet Künstlern eine Plattform |
| Viele
Dönbergerinnen und Dönberger haben die Veranstaltungsreihe "Kultur und Kneipe"
als Möglichkeit entdeckt, ihre Talente weiter zu entwickeln und das kulturelle
Leben am Dönberg zu bereichern. |
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| Künstler treten in Dönberg meist ohne Gage, höchstens "für ein Taschengeld" auf, erleben eine ausgesprochen gute Atmosphäre und wünschen in den meisten Fällen eine weitere Auftrittsmöglichkeit. | |
4. |
Die Aktion wirkt in die Gemeinde, den Seelsorgebereich und ist ein wichtiger Motor für die Ökumene |
| Die Aktion ist ein Beispiel für gelebtes Christentum. Viele der 30 Helferinnen und Helfer, die zum engen Kern der Gruppe gehören, engagieren sich auch in anderen Bereichen der Gemeinde, z.B. im Kirchenvorstand, im Pfarrgemeinderat, im Presbyterium, im Kirchenchor, als Pfarrbriefredakteure und Pfarrbrief-Verteiler, als Katechetinnen etc. | |
| Menschen
aus den beiden Kirchengemeinden und aus dem gesamten Stadteil lernen sich
kennen, gegenseitige Einladungen für Veranstaltungen werden immer einfacher.
Die Gemeinden rücken einander näher. Wir unterstützen aktiv die Partnerschaftsvereinbarung beider christlichen Gemeinden. |
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| Die Hilfsaktion wird auch im Seelsorgebereich bekannter. Immer mehr Mitglieder der anderen Gemeinden werden zu Stammbesuchern. | |
| Wir
möchten nicht verhehlen, dass wir stolz auf das bisher Erreichte sind. Mehr
als 80.000 € konnten wir für Krapina und Burgas bisher einsetzen. Seit
12 Jahren gibt es die Aktion, seit 1995 wird sie vor allem über unsere Kulturveranstaltungen
finanziert. Seit über acht Jahren gibt es die (wachsende) Helfergruppe,
die kontinuierlich Zeit, Kraft und Spaß sowie z.B. wichtige technische Hilfsmittel
(kostenlos!) eingebracht hat. Zurzeit sind dies 30 Männer und Frauen aus den vielfältigen technischen, kaufmänischen und den "Menschen-Berufen". Wir verstehen uns als Team, das sich zur Aufgabe gemacht hat, Verantwortung zu übernehmen: Bei der Bewältigung gesellschaftlicher Aufgaben – lokal wie global, und bei der Gestaltung der zwischenmenschlichen Beziehung innerhalb des Teams. |